Legende vom Glück des Menschen, Peggy Mädler, Familienromane
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Legende vom Glück des Menschen

Roman

Woraus aber besteht das Glück? Ein Debütroman der Extraklasse. Ziemlich viel, scheint es, hat sich Peggy Mädler mit ihrem Debütroman vorgenommen - denn in ihrem von Geschichten prallen Buch geht es darum, wie Glück... mehr

2011, 210 Seiten, Masse: 13,5 x 21,1 cm, Gebunden, Deutsch Galiani, Berlin ISBN-10: 3869710322
ISBN-13: 9783869710327
 

Produkt-Beschreibung zu: Legende vom Glück des Menschen

Woraus aber besteht das Glück? Ein Debütroman der Extraklasse. Ziemlich viel, scheint es, hat sich Peggy Mädler mit ihrem Debütroman vorgenommen - denn in ihrem von Geschichten prallen Buch geht es darum, wie Glück entsteht, wie Gesellschaft funktioniert und wie private Erinnerung und die grosse Geschichte zueinander stehen. Die bescheidene, gewitzte und elegante Art, mit der sie die Anmassung der Fragestellungen erzählerisch unterläuft, macht ihren Erstling zu einem Kabinettstück der deutschen Literatur. Knapp fünfzehn Jahre nach der Wende findet die junge Erzählerin im Nachlass der Grosseltern ein Buch, das ihr Grossvater zu einem Betriebsjubiläum geschenkt bekommen hat. Ein Fotoband von 1968, der Vom Glück des Menschen heisst, komponiert und betextet von Rita Maahs und Karl Eduard von Schnitzler. Die Anmassung eines politisch verordneten Glücks empört die Enkelin. Wie kann ein Staat auf die Idee kommen, seinen Bürgern vorzuschreiben, wie sie glücklich werden? Anhand weiterer Fundstücke aus dem Nachlass beginnt sie zu rekonstruieren, wie sich ihre Grosseltern kurz vor dem Zweiten Weltkrieg kennenlernten, heirateten und sich nach dessen Ende fast wie Fremde wieder gegenüberstanden, wie ihr Vater und ihre Mutter sich in der DDR kennenlernten und durchschlugen und wie sie, die Erzählerin selbst, und ihr älterer Bruder die Wende und die Zeit danach erlebten. Dabei überschreibt Peggy Mädler je ein Kapitel aus dem Propagandaband mit "Legenden" aus der Familiengeschichte ihrer Erzählerin. So entstehen die "Legende vom Glück der Arbeit", die "Legende vom Glück des Miteinanders" usw., und plötzlich wird klar: Ob und wie Menschen das Glück finden, hat oft weniger mit den grossen Rahmenbedingungen zu tun, als mit privaten Begegnungen, kleinen Gesten und unspektakulären Zufällen. Und: Die besten Geschichten schreibt nicht die Geschichte, sondern das Leben selbst. Peggy Mädler ist dabei ein enorm warmherziger, reicher und sprachlich immens variabler Romanerstling gelungen. Ein Buch, das irgendwie glücklich macht.
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Klappentext zu: Legende vom Glück des Menschen

Woraus aber besteht das Glück? Ein Debütroman der Extraklasse. Ziemlich viel, scheint es, hat sich Peggy Mädler mit ihrem Debütroman vorgenommen - denn in ihrem von Geschichten prallen Buch geht es darum, wie Glück entsteht, wie Gesellschaft funktioniert und wie private Erinnerung und die grosse Geschichte zueinander stehen. Die bescheidene, gewitzte und elegante Art, mit der sie die Anmassung der Fragestellungen erzählerisch unterläuft, macht ihren Erstling zu einem Kabinettstück der deutschen Literatur. Knapp fünfzehn Jahre nach der Wende findet die junge Erzählerin im Nachlass der Grosseltern ein Buch, das ihr Grossvater zu einem Betriebsjubiläum geschenkt bekommen hat. Ein Fotoband von 1968, der Vom Glück des Menschen heisst, komponiert und betextet von Rita Maahs und Karl Eduard von Schnitzler. Die Anmassung eines politisch verordneten Glücks empört die Enkelin. Wie kann ein Staat auf die Idee kommen, seinen Bürgern vorzuschreiben, wie sie glücklich werden? Anhand weiterer Fundstücke aus dem Nachlass beginnt sie zu rekonstruieren, wie sich ihre Grosseltern kurz vor dem Zweiten Weltkrieg kennenlernten, heirateten und sich nach dessen Ende fast wie Fremde wieder gegenüberstanden,
wie ihr Vater und ihre Mutter sich in der DDR kennenlernten und durchschlugen und wie sie, die Erzählerin selbst, und ihr älterer Bruder die Wende und die Zeit danach erlebten. Dabei überschreibt Peggy Mädler je ein Kapitel aus dem Propagandaband mit "Legenden" aus der Familiengeschichte ihrer Erzählerin. So entstehen die "Legende vom Glück der Arbeit", die "Legende vom Glück des Miteinanders" usw., und plötzlich wird klar: Ob und wie Menschen das Glück
finden, hat oft weniger mit den grossen Rahmenbedingungen zu tun, als mit privaten Begegnungen, kleinen Gesten und unspektakulären Zufällen. Und: Die besten Geschichten schreibt nicht die Geschichte, sondern das Leben selbst. Peggy Mädler ist dabei ein enorm warmherziger, reicher und sprachlich immens variabler Romanerstling gelungen. Ein Buch, das irgendwie glücklich macht.

Autoren-Porträt von Peggy Mädler:

Peggy Mädler wurde 1976 in Dresden geboren, lebt und arbeitet als freie Dramaturgin und Regisseurin in Berlin. Sie ist Mitbegründerin des Künstlerkollektivs "Labor für kontrafaktisches Denken". Promotionsstipendium der Heinrich-Böll-Stiftung, Autorenstipendium des Künstlerdorfs Schöppingen, Alfred-Döblin-Stipendium der Akademie der Künste.

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