Görlitz unterm Hakenkreuz 1933-1945
Topographie einer Diktatur, der Verfolgung und des Widerstands. Vorwort: Hoche, Siegfried
Die Stadterkundung Görlitz unterm Hakenkreuz hat zum Ziel, auf der Grundlage von Fotos und Stadtkarten ein für Besucherinnen und Besucher auf Fakten beruhendes Informationssystem zur nationalsozialistischen Vergangenheit von Görlitz zu... mehr
2011, 208 Seiten, mit zahlreichen Schwarz-Weiss-Abbildungen, Masse: 12,1 x 19,1 cm, Kartoniert (TB), Deutsch
Weltbuch
ISBN-10: 3938706171
ISBN-13: 9783938706176
Weltbuch
ISBN-10: 3938706171ISBN-13: 9783938706176
Produkt-Beschreibung zu: Görlitz unterm Hakenkreuz 1933-1945
Die Stadterkundung Görlitz unterm Hakenkreuz hat zum Ziel, auf der Grundlage von Fotos und Stadtkarten ein für Besucherinnen und Besucher auf Fakten beruhendes Informationssystem zur nationalsozialistischen Vergangenheit von Görlitz zu schaffen. Es ist zugleich der Versuch, auf kommunaler Ebene einen bewussten und differenzierten Umgang mit diesem Thema anzuregen.
Kerngedanke ist, dass sich Zeiten der Diktaturherrschaft des Dritten Reiches an den einzelnen Orten im Görlitzer Stadtgebiet festmachen lassen und dass über historisch belastete Orte Geschichte vermittelt werden kann.
Die beschriebenen Objekte und Areale werden zu Knotenpunkten eines Vernetzten Gedächtnisses , an denen jeder Einzelne im positiven Sinne irritiert und zum fragenden Nachdenken angeregt wird.
Dirk Kohl, Geschäftsführer Weltbuch Verlag Dresden
Kerngedanke ist, dass sich Zeiten der Diktaturherrschaft des Dritten Reiches an den einzelnen Orten im Görlitzer Stadtgebiet festmachen lassen und dass über historisch belastete Orte Geschichte vermittelt werden kann.
Die beschriebenen Objekte und Areale werden zu Knotenpunkten eines Vernetzten Gedächtnisses , an denen jeder Einzelne im positiven Sinne irritiert und zum fragenden Nachdenken angeregt wird.
Dirk Kohl, Geschäftsführer Weltbuch Verlag Dresden
Klappentext zu: Görlitz unterm Hakenkreuz 1933-1945
Topographie einer Diktatur, der Verfolgung und des Widerstands.
Der Zweite Weltkrieg hinterliess tiefe Wunden im Bewusstsein der Bevölkerung. Aus Kenntnis wächst Erkenntnis, daraus könnte eine neue Dimension der Kultur des gegenseitigen Verstehens werden.
Anhand dieses Buches können sich Einwohner, Görlitz-Besucher und junge Menschen mit den historischen Ereignissen in ihrer unmittelbaren Umgebung auseinander setzen. Die bekannteste Demarkationslinie der Welt, die Oder/Neisse-Grenze, prägt bis heute die Geschichte der nach dem Zweiten Weltkrieg geteilten Stadt in der Mitte Europas. Bis 1990 waren in der Geschichtsschreibung in Ost und West die Zuständigkeiten aufgeteilt. Die einen schrieben die Geschichte der Bundesrepublik, die anderen machten die Gründung der DDR zu ihrem Thema.
Die Säuberung vom Nationalsozialismus und Militarismus und die Bestrafung der Kriegsverbrecher gehörten von 1945 bis 1949 zu den wichtigsten Zielen der Alliierten.
Den hohen in sie gesetzten Erwartungenist die Entnazifizierung auf beiden Seiten nicht gerecht geworden. Die bedingungslose Kapitulation der deutschen Wehrmacht, mit der am 8. Mai 1945 in Europa der Zweite Weltkrieg endete, besiegelt für das deutsche Volk einen ungleich tieferen politischen Sturz, als es ihn je zuvor in seiner Geschichte erlebt hat. An die Schatten der Vergangenheit zu erinnern, gehört daher heute zum aufgeklärten Geschichtsbild einer demokratischen Gesellschaft.
Siegfried Hoche, Leiter des Ratsarchives der Stadt Görlitz
Der Zweite Weltkrieg hinterliess tiefe Wunden im Bewusstsein der Bevölkerung. Aus Kenntnis wächst Erkenntnis, daraus könnte eine neue Dimension der Kultur des gegenseitigen Verstehens werden.
Anhand dieses Buches können sich Einwohner, Görlitz-Besucher und junge Menschen mit den historischen Ereignissen in ihrer unmittelbaren Umgebung auseinander setzen. Die bekannteste Demarkationslinie der Welt, die Oder/Neisse-Grenze, prägt bis heute die Geschichte der nach dem Zweiten Weltkrieg geteilten Stadt in der Mitte Europas. Bis 1990 waren in der Geschichtsschreibung in Ost und West die Zuständigkeiten aufgeteilt. Die einen schrieben die Geschichte der Bundesrepublik, die anderen machten die Gründung der DDR zu ihrem Thema.
Die Säuberung vom Nationalsozialismus und Militarismus und die Bestrafung der Kriegsverbrecher gehörten von 1945 bis 1949 zu den wichtigsten Zielen der Alliierten.
Den hohen in sie gesetzten Erwartungenist die Entnazifizierung auf beiden Seiten nicht gerecht geworden. Die bedingungslose Kapitulation der deutschen Wehrmacht, mit der am 8. Mai 1945 in Europa der Zweite Weltkrieg endete, besiegelt für das deutsche Volk einen ungleich tieferen politischen Sturz, als es ihn je zuvor in seiner Geschichte erlebt hat. An die Schatten der Vergangenheit zu erinnern, gehört daher heute zum aufgeklärten Geschichtsbild einer demokratischen Gesellschaft.
Siegfried Hoche, Leiter des Ratsarchives der Stadt Görlitz
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