Das Reispflanzerlied, Eileen Chang, Weltliteratur & Klassiker
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Das Reispflanzerlied

Roman

China, 50er Jahre: Der junge Bauer Jin'gen und seine Frau kämpfen ums Überleben, aber auch um ihre Hoffnung, die sie mit dem Aufbruch in den Kommunismus verbanden. Unversöhnlich prallen Staat und Individuum aufeinander, und es beginnt ein makabrer Totentanz. Eileen Chang erzählt einfühlsam und menschlich ein modernes Drama.

2011, 221 Seiten, Masse: 12,3 x 18,6 cm, Taschenbuch, Deutsch
Aus d. Engl. u. m. e. Nachw. v. Susanne Hornfeck List TB. ISBN-10: 3548610080
ISBN-13: 9783548610085
 
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Klappentext zu: Das Reispflanzerlied

Seit der Bodenreform ist der Bauer Jin'gen sein eigener Herr, doch die Ernte reicht kaum, um ihn und seine Familie zu ernähren. Als der Landbevölkerung eine Sonderabgabe zugunsten der heldenhaften Soldatenfamilien aufgezwungen wird, steht ihre Existenz auf dem Spiel: Die Bauern werden elendig verhungern, wenn sie der Partei folgen- jener Partei, von der sie sich so viel erhofft hatten. In ihrer Not wagen die Dorfbewohner das Unmögliche, den Aufstand gegen die Machthaber- mit katastrophalen Folgen. Eileen Chang gelingt die ergreifende Schilderung menschlicher Not im Angesicht eines unerbittlichen politischen Willens. Ihr Roman erzählt eine zeitlose Geschichte von Hunger, Leid und Tod, aber auch von Hoffnung und Liebe.

Rezension zu: Das Reispflanzerlied

»Wie in ihren Erzählungen zeigt sich Eileen Chang als Meisterin menschlicher Beziehungstragödien, denen sie nun einen zeitlosen Rahmen gibt: Der Sonnenschein lag wie ein alter gelber Hund quer über der Strasse, heisst es über Yuexiangs Dorf, was an die magischen Orte eines Gabriel García Márquez denken lässt: Hier war die Sonne alt geworden.« Spiegel-online, 26.08.09, Ulrich Baron »Die im Verlag claassen erschienene Neuübersetzung liest sich angenehm ...

Autoren-Porträt von Eileen Chang:

Eileen Chang, eigentlich Zhang Ailing, geb. 1920 in Shanghai. Ihre literarische Karriere beginnt 1942 in der von Japanern besetzten Stadt. Es erscheinen zwei Erzählungsbände. 1952 geht sie zunächst nach Hongkong und Taiwan, 1955 dann in die USA, wo sie an verschiedenen Universitäten unterrichtete. Sie stirbt 1995 in San Francisco.Susanne Hornfeck, Dr. phil, ist Germanistin und Sinologin, Autorin und Übersetzerin. Fünf Jahre lebte und lehrte sie in Taipei. 2007 wurde sie mit dem renommierten C.H. Beck Übersetzerpreis ausgezeichnet.

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