Grossdeutsche oder kleindeutsche Lösung?

Studienarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Geschichte Europa - Deutschland - 1848, Kaiserreich, Imperialismus, einseitig bedruckt, Note: 1,0, Otto-Friedrich-Universität Bamberg, Veranstaltung: Die Revolution von 1848 aus deutscher und... mehr
2008, 1, 56 Seiten, Masse: 14,9 x 21,1 cm, Kartoniert (TB), Deutsch GRIN Verlag ISBN-10: 3638655180
ISBN-13: 9783638655187
 

Produkt-Beschreibung zu: Grossdeutsche oder kleindeutsche Lösung?

Studienarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Geschichte Europa - Deutschland - 1848, Kaiserreich, Imperialismus, einseitig bedruckt, Note: 1,0, Otto-Friedrich-Universität Bamberg, Veranstaltung: Die Revolution von 1848 aus deutscher und europäischer Sichtweise, 18 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: "Von der Maas bis an die Memmel, von der Etsch bis an den Belt", so stellte sich Hofmann von Fallersleben die natürlichen Grenzen der deutschen Nation vor. Das damals bestehende Staatsgebilde des Deutschen Bundes wurde diesem Ideal, welches zweifellos tief in der deutschen Bevölkerung verwurzelt war, jedoch nicht im Mindesten gerecht. Als im März 1848 die revolutionäre Welle der Ereignisse aus Frankreich nach Deutschland herüberschwappte, die Fürsten und die alten Regierungen erschreckt zurückwichen, standen ihnen ein geschlossene Front des Volkes gegenüber . Diese verlangte, neben der Beseitigung der letzten Feudalrechte und Ratifizierung von Grundrechten, die Bildung eines einheitlichen, deutschen Nationalstaates. Mit der Umsetzung dieses Postulates wurde eine, vom Volk selbst gewählte Institution - die konstituierende Frankfurter Nationalversammlung - betraut. Diese stellte sich selbst vor die schwierige Aufgabe, den Willen des Volkes mit den machtpolitischen Erwägungen der deutschen Fürsten, besonders den Grossmächten Preussen und Österreich, in Einklang zu bringen. Die Hoheitsgebiete beider Staaten umfassten sowohl deutsche als auch anders-nationale Territorien. Dabei stellte vor allem die Doppelmonarchie Österreich-Ungarn ein Problem dar, da eine Ablösung der rein deutschen Gebiete für das Hause Habsburg ausser Frage stand. Die Tatsache, dass die Mehrheit der Abgeordneten in der Paulskirche den neu zu bildenden Staat mit einer monarchischen Spitze versehen wollten und somit die deutschen Dynastien mit einzubinden gedachten, versperrte dem Volk den Weg zu einer republikanisch regierten Demokratie. Zudem wurde es somit dem Monarchen leicht gemacht den Herrschaftsanspruch der Nationalversammlung zu "untergraben" und in der Konterrevolution die alten Machtverhältnisse wieder zu festigen.In der Methodik hält sich die Arbeit an den chronologischen Ablauf der Ereignisse im Zeitraum zwischen dem Zusammentritt der Nationalversammlung im Mai des Jahres 1848 und der Ablehnung der Kaiserkrone durch Friedrich Wilhelm IV am 27. März 1849. Zudem wird die Entstehung der Worte grossdeutsch und kleindeutsch vergleichend betrachtet, da ihre Entwicklung in direktem Zusammenhang zueinander steht. Um einen Einstieg in die Arbeit zu gewährleisten werde ich zunächst einen kurzen Überblick über die Beziehung des deutschen Volkes zum Begriff der Nation geben.
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