Französische Filmgeschichte. 1895-1914
Seminararbeit aus dem Jahr 2002 im Fachbereich Theaterwissenschaft, einseitig bedruckt, Note: -, Ludwig-Maximilians-Universität München (Theaterwissenschaft), Veranstaltung: Proseminar: Inszenierung der (bewegten) Bilder. Einführung... mehr
2007, 44 Seiten, Masse: 14,9 x 22,3 cm, Kartoniert (TB), Deutsch
GRIN Verlag ISBN-10: 3638774570
ISBN-13: 9783638774574
GRIN Verlag ISBN-10: 3638774570ISBN-13: 9783638774574
Produkt-Beschreibung zu: Französische Filmgeschichte. 1895-1914
Seminararbeit aus dem Jahr 2002 im Fachbereich Theaterwissenschaft, einseitig bedruckt, Note: -, Ludwig-Maximilians-Universität München (Theaterwissenschaft), Veranstaltung: Proseminar: Inszenierung der (bewegten) Bilder. Einführung in die Filmanalyse und -geschichte, Sprache: Deutsch, Anmerkungen: Für Filmwissenschaftler und ev. auch Romanisten interessant. , Abstract: Schon lange vor der ersten Filmvorführung im Jahre 1895 träumten viele Künstler von einer idealen Kunst, einer Verschmelzung aller Künste zu einer Art ,Überkunst'. Um so verwunderlicher ist die Tatsache, dass gerade Künstler und Intellektuelle den Film lange Zeit als kunstloses Populärmedium verpönten. Auch waren es keinesfalls Kunstschaffende, die darauf bedacht waren, die Photographie weiterzuentwickeln und Bild- und Tonaufnahmegeräte zu konstruieren, sondern Wissenschaftler und Techniker. Es gab im 19. Jahrhundert unzählige Menschen auf dem ganzen Erdball, die den Anspruch erhoben, den Film erfunden zu haben, doch letztendlich ist er unstreitig ein Produkt aus vielen verschiedenen Erfindungen, die über einen langen Zeitraum hinweg entstanden waren und seither stets verbessert worden waren.
Wer schliesslich der entscheidende Kopf bzw. die entscheidenden Köpfe bei der Entstehung des Films war bzw. waren, darüber sind sich die Experten selbst heute noch nicht einig. Die meisten tendieren zu der Ansicht, dass dies die Gebrüder Lumière waren, die 1895 mit ihrem Cinématographe Lumière zum ersten Mal eine öffentliche Kinovorstellung gaben, einige hingegen halten den Amerikaner Thomas Alpha Edison für den wahren Erfinder des Films, auch wenn sein "Kino" nicht mehr als ein Guckkasten war, wieder andere stellen die oben genannten auf eine Stufe mit dem Engländer William Friese-Greene und den deutschen Brüdern Max und Emil Skladanowsky.
Doch wie auch immer man es halten mag, für die Franzosen steht fest: Ihre Kinematographie begann mit den Brüdern Lumière. Zu diesen kommen zwei weitere Männer, welche die Entwicklung des Französischen Films vor Ausbruch des Ersten Weltkrieges entscheidend prägten: Der Zauberkünstler Georges Méliès und der Unternehmer Charles Pathé.
Entsprechend diesen einflussreichen Persönlichkeiten habe ich auch meine Arbeit in drei grosse Abschnitte gegliedert: Die Gebrüder Lumière und die Anfänge des Films, Georges Méliès und die Entstehung der Filmkunst und Charles Pathé und die Industrialisierung des Films.
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