Silano - Der Jahrhundert-Postraub, Domenico Silano, Patrik Maillard, Schicksale & Erfahrungen
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Silano - Der Jahrhundert-Postraub

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Ein Fraumünster-Posträuber packt aus!

Fünf junge Männer fahren am 1. September 1997 mit einem gefälschten PTT-Servicewagen in den Hof der Zürcher Fraumünsterpost. Nur mit Waffenattrappen ausgerüstet laden sie fünf Geldkisten ein und... mehr

2009, 2. Aufl., 213 Seiten, Masse: 16 x 22,5 cm, Gebunden, Deutsch Salis ISBN-10: 3905801264
ISBN-13: 9783905801262
 

Produkt-Beschreibung zu: Silano - Der Jahrhundert-Postraub

Ein Fraumünster-Posträuber packt aus!

Fünf junge Männer fahren am 1. September 1997 mit einem gefälschten PTT-Servicewagen in den Hof der Zürcher Fraumünsterpost. Nur mit Waffenattrappen ausgerüstet laden sie fünf Geldkisten ein und verschwinden mit einer Beute von nicht weniger als 53 Millionen Schweizer Franken.

Sechs der sieben Hauptbeteiligten werden innert kurzer Zeit gefasst, von der Hälfte der Beute fehlt bis heute jede Spur. Nur einer der Posträuber war 15 Monate lang auf der Flucht: Domenico Silano. Nun erzählt er seine Geschichte, von der Planung über die Ausführung, die Flucht, das Leben in Miami, die Festnahme und schliesslich seine Zeit im Gefängnis. Silano hat seine Geschichte dem Autor Patrik Maillard anvertraut, der sie in die nun vorliegende, packende Buchform gebracht hat.

Ein schwarzer Tag für die Schweizer Post. Nach einem beispiellosen Überfall auf die zentral gelegene Fraumünsterpost in Zürich musste der "gelbe Riese" den Verlust von 53 Millionen Franken bekannt geben. Das Sicherheitsdispositiv des Staatsbetriebes hatte offenbar versagt, allzu einfach kamen die Räuber an das Geld heran.

Der dreiste Raub war nicht nur lokal in den Schlagzeilen, sondern hat weltweit für Aufruhr gesorgt. War die Schweiz, dieser angeblich sichere Hort für Geld und Gold, in Wahrheit nichts als eine Selbstbedienungstheke für Kriminelle? Der ertragreichste Postraub der Schweiz, der auch international zu den grössten zählt, fand ausgerechnet mitten in einem globalen Finanzzentrum statt, in unmittelbarer Nähe des Zürcher Paradeplatz. Damit kratzten einige Unerschrockene kräftig am Lack des reichen Landes und zogen den Ruf der Schweiz - als sicheren Tresor für Gelder aus aller Welt - in Zweifel.

Der damals 24-jährige Domenico Silano schildert seine Erinnerungen an den Raub, dessen Planung und die Folgen in diesem mehr als spannenden Erlebnisbericht. Durch Rückblenden in die Vergangenheit verschafft das Buch zudem Einblick in die Herkunft von Silano und lässt den Leser die Beweggründe des Posträubers nachvollziehen.
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Klappentext zu: Silano - Der Jahrhundert-Postraub

Fünf junge Männer fahren im Herbst 1997 mit einem gefälschten Telecom-Servicewagen in den Hof der Zürcher Fraumünsterpost. Nur mit Waffenattrappen ausgerüstet laden sie fünf Geldkisten ein und verschwinden mit einer Beute von nicht weniger als 53 Millionen Schweizer Franken. Die Hauptbeteiligten werden innert kurzer Zeit gefasst. Nur einer der Posträuber war 15 Monate lang auf der Flucht: Domenico Silano. Nun erzählt er seine Geschichte, von der Planung über die Ausführung, die Flucht, sein Leben in Miami, seine grosse Liebe in der Schweiz bis zur Festnahme und schliesslich seiner Zeit im Gefängnis.
Ein schwarzer Tag für die Schweizer Post. Nach einem beispiellosen Überfall auf die zentral gelegene Fraumünsterpost in Zürich musste der "Gelbe Riese" den Verlust von 53 Millionen Schweizer Franken bekanntgeben. Allzu einfach kamen die Täter an das Geld heran. Der dreiste Raub war nicht nur lokal in den Schlagzeilen, sondern hat weltweit für Aufruhr gesorgt. Der damals 24-jährige Domenico Silano schildert seine Erinnerungen an den Postraub, dessen Planung und die Folgen in diesem mehr als spannenden Erlebnisbericht. Durch Rückblenden in die Vergangenheit verschafft das Buch zudem Einblick in Silanos Herkunft und lässt den Leser die Beweggründe des Posträubers nachvollziehen.

Autoren-Porträt von Domenico Silano, Patrik Maillard:

Mireille Zindel (*1973), Germanistin / Romanistin, freie Texterin und Autorin. Lebt und arbeitet in Zürich. »Irrgast« (2008, Salis) war ihr literarisches Debüt. Sie ist Trägerin des Literatur-Preises der Marianne und Curt Dienemann-Stiftung 2007.

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ausgezeichnet
peter federli, st. gallen, 12.10.2009
Natürlich eine sehr subjektive Sicht der Dinge, das liegt in der Natur eines autobiographischen Stoffes. Was aber Maillard und Silano hier vollbracht haben, ist eine spannende und sehr unterhaltsame Geschichte zu erzählen, ohne die Tat zu verherrlichen oder gar eine Heldengeschichte daraus zu machen. Die Presseausschnitte bringen dem Lesepublikum die bereits 12 Jahre zurückliegende Tat ins Gedächtnis zurück und die Rückblenden in die Jugendzeit des Fahrers Silano vermitteln ein Bild des gesellschaftlichen Hintergrundes von "Mimmo", wie Silano genannt wird. Wer dieses Buch in die Hände nimmt, will es nicht wieder weglegen, bevor er das Ende kennt...
12 von 12


ausgezeichnet
Robert Schneider, Zürich, 18.08.2009
Man kann durchaus geteilter Meinung sein, aber in diesem Buch findet man keine Verherrlichung des Verbrechens. Im Gegenteil, Silano bereute seine Tat sehr bald nach dem Überfall. Spannend zu lesen und wirklich sehr interessant. Man beginnt zu lesen und kann nicht mehr aufhören. Die immer wieder eingefügten Zeitungsausschnitte neutralisieren die subjektive Sicht und tun dem Buch gut. Aus meiner Sciht ein grosser Wurf und eine gelungene Verarbeitung dieser wahren Kriminalgeschichte.
21 von 21


ausgezeichnet
Jo Estermann, Effretikon, 27.09.2010
Für mich eine der wichtigsten Entdeckungen in diesem Jahr. Toll geschrieben, eine packende Geschichte mit Einblick in eine Welt, die man selten so bekommt. Insbesondere der Gefängnisteil ist für unseins interessant, die noch nie hinter Gittern waren. Neun Punkte auf einer Sakla von zehn. Grossartig
7 von 7


ausgezeichnet
Pirmin Aufderblatten, Sion, 07.01.2011
Packender als jeder Krimi und erst noch aus dem richtigen Leben. Das Buch habe ich in einer langen Nacht durchgelesen.
2 von 2


schlecht
E. Meier, Lenzburg, 31.07.2009
Und nun soll dieser Posträuber auch noch durch seinen Buchverkauf belohnt werden und an seinem Postraub verdienen, wo eine andere ungewollte Mittäterin im Gefängnis sass, und schlussendlich dafür mit dem Leben bezahlt hat?
Ich boikottiere dieses Buch.
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