Theater als Ort der Utopie, Miriam Drewes, Theater & Film
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Theater als Ort der Utopie, Miriam Drewes, Theater & Film

Theater als Ort der Utopie

Zur Ästhetik von Ereignis und Präsenz

Hartnäckig hält sich innerhalb der Theaterwissenschaft die Rede von der utopischen Funktion der Künste, die in der Regel mit dem kulturkritischen Topos der Negation jeglicher repräsentationaler Ästhetik einhergeht. Trotz... mehr

2010, 434 Seiten, Masse: 13,5 x 22,5 cm, Kartoniert (TB), Deutsch transcript ISBN-10: 3837612066
ISBN-13: 9783837612066
 

Produkt-Beschreibung zu: Theater als Ort der Utopie

Hartnäckig hält sich innerhalb der Theaterwissenschaft die Rede von der utopischen Funktion der Künste, die in der Regel mit dem kulturkritischen Topos der Negation jeglicher repräsentationaler Ästhetik einhergeht. Trotz eingehender Kritik am Avantgarde-Begriff werden auch das postdramatische Theater und seine Theorie weitgehend linear auf die historische Avantgarde bezogen. Miriam Drewes hinterfragt diese impliziten geschichtsphilosophischen Denkmuster, die mit den Begriffen »Ereignis« und »Präsenz« verbunden werden und die, ideengeschichtlich betrachtet, analog zur mystischen Absolutheitserfahrung konstruiert sind. Sie plädiert demgegenüber für ein Verständnis von »ästhetischer Erfahrung«, das einem pragmatisch kontextbezogenen Ereignis-Begriff verpflichtet ist.
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Klappentext zu: Theater als Ort der Utopie

Hartnäckig hält sich innerhalb der Theaterwissenschaft die Rede von der utopischen Funktion der Künste, die in der Regel mit dem kulturkritischen Topos der Negation jeglicher repräsentationaler Ästhetik einhergeht. Trotz eingehender Kritik am Avantgarde-Begriff werden auch das postdramatische Theater und seine Theorie weitgehend linear auf die historische Avantgarde bezogen.
Miriam Drewes hinterfragt diese impliziten geschichtsphilosophischen Denkmuster, die mit den Begriffen »Ereignis« und »Präsenz« verbunden werden und die, ideengeschichtlich betrachtet, analog zur mystischen Absolutheitserfahrung konstruiert sind.
Sie plädiert demgegenüber für ein Verständnis von »ästhetischer Erfahrung«, das einem gegenmystischen, kontextbezogenen Ereignis-Begriff verpflichtet ist.

Rezension zu: Theater als Ort der Utopie

Besprochen in: Theater der Zeit, 10 (2010), Sebastian Kirsch bühnengenossenschaft, 10 (2010)

Autoren-Porträt von Miriam Drewes:

Miriam Drewes, geb. 1971, studierte Theaterwissenschaft, Neuere deutsche Literatur und Politische Wissenschaft in Wien und München. Sie ist als wissenschaftliche Mitarbeiterin der Theaterwissenschaft München an der LMU und als Filmdramaturgin tätig.

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