Der Text unserer Natur
Studien zu Illuminismus und Aufklärung in Frankreich in der zweiten Hälfte des achtzehnten Jahrhunderts
Aufklärer und Illuministen erheben im 18. Jahrhundert gleichermassen den Anspruch, auf der Seite des Lichts der Erkenntnis zu stehen. Aber wo die illuministischen Esoteriker sich dazu auf einen theosophisch begründeten Geistbegriff... mehr
2009, 594 Seiten, Masse: 15,1 x 22 cm, Kartoniert (TB), Deutsch
Narr ISBN-10: 3823364790
ISBN-13: 9783823364795
Narr ISBN-10: 3823364790ISBN-13: 9783823364795
Produkt-Beschreibung zu: Der Text unserer Natur
Aufklärer und Illuministen erheben im 18. Jahrhundert gleichermassen den Anspruch, auf der Seite des Lichts der Erkenntnis zu stehen. Aber wo die illuministischen Esoteriker sich dazu auf einen theosophisch begründeten Geistbegriff berufen, verkünden die Aufklärer den Anspruch einer natürlichen Vernunft. Ziel der Studie ist es allerdings nicht, diesen Gegensatz einfach nachzuzeichnen. Vielmehr wird zunächst diskursarchäologisch heraus gearbeitet, welchen Anteil beide Seiten an den Diskursen ihrer Epoche haben. Im Rahmen des dazu im ersten Teil des Buches entworfenen Epochenbildes wird auch die Frage nach der epochenspezifischen ,Vernünftigkeit'' scheinbar obskurantistischer Texte neu gestellt, aber auch ein mythischer Restbestand im aufklärerischen Denken frei gelegt. Der zweite Teil wechselt zu einer diachronischen Betrachtungsweise. Er zeigt, wie einzelne diskursive Bewegungen zu einer neuen Konstellation führen, die man (um 1800) nicht mehr auf das zuvor etablierte Tableau verrechnen kann. Hier wird deutlich, dass Aufklärer wie Diderot und theosophische Mystiker wie Saint-Martin aus ihren gegensätzlichen Positionen gleichermassen zu dieser Veränderung beitragen.
Klappentext zu: Der Text unserer Natur
Aufklärer und Illuministen erheben im 18. Jahrhundert gleichermassen den Anspruch, auf der Seite des Lichts der Erkenntnis zu stehen. Aber wo die illuministischen Esoteriker sich dazu auf einen theosophisch begründeten Geistbegriff berufen, verkünden die Aufklärer den Anspruch einer natürlichen Vernunft. Ziel der Studie ist es allerdings nicht, diesen Gegensatz einfach nachzuzeichnen. Vielmehr wird zunächst diskursarchäologisch heraus gearbeitet, welchen Anteil beide Seiten an den Diskursen ihrer Epoche haben. Im Rahmen des dazu im ersten Teil des Buches entworfenen Epochenbildes wird auch die Frage nach der epochenspezifischen ,Vernünftigkeit'' scheinbar obskurantistischer Texte neu gestellt, aber auch ein mythischer Restbestand im aufklärerischen Denken frei gelegt. Der zweite Teil wechselt zu einer diachronischen Betrachtungsweise. Er zeigt, wie einzelne diskursive Bewegungen zu einer neuen Konstellation führen, die man (um 1800) nicht mehr auf das zuvor etablierte Tableau verrechnen kann. Hier wird deutlich, dass Aufklärer wie Diderot und theosophische Mystiker wie Saint-Martin aus ihren gegensätzlichen Positionen gleichermassen zu dieser Veränderung beitragen.
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