Die unabhängige Spielfilmproduktion in Österreich 1934 bis 1937, Miriam Höhne, Theater & Film
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Die unabhängige Spielfilmproduktion in Österreich 1934 bis 1937

Alternative zur Selbstaufgabe der heimischen Filmproduktionin den Jahren vor dem Anschluss

Von 1934 bis 1937 stellte Österreich zwölf unabhängige Spielfilme her. Die vom Deutschen Reich unabhängige Produktion ermöglichte vor allem jüdischen Schauspielern und deutschen Emigranten ein Arbeitsfeld und... mehr

2008, 136 Seiten, Masse: 15 x 22 cm, Kartoniert (TB), Deutsch VDM Verlag Dr. Müller ISBN-10: 3639024028
ISBN-13: 9783639024029
 

Produkt-Beschreibung zu: Die unabhängige Spielfilmproduktion in Österreich 1934 bis 1937

Von 1934 bis 1937 stellte Österreich zwölf unabhängige Spielfilme her. Die vom Deutschen Reich unabhängige Produktion ermöglichte vor allem jüdischen Schauspielern und deutschen Emigranten ein Arbeitsfeld und Auskommen. Viele unterschiedliche Gründe erweckten diese Art der Produktion zum Leben und lassen sich auf die (film)politischen und (film)wirtschaftlichen Gegebenheiten der Zwischenkriegszeit in Österreich und Deutschland zurückführen. Die österreichische Filmindustrie war seit ihren Anfängen auf den Export ihrer Filme nach Deutschland angewiesen. Die Machtübernahme Hitlers brachte für die deutsche Filmbranche neue Richtlinien und dem Volk einen neuen deutschen Film. Die österreichischen Filme mussten ebenfalls den neuen Gesetzen und Bestimmungen Folge leisten. Die österreichische Filmindustrie argumentierte, dass ein Nichtbefolgen den Ruin der Filmindustrie verursacht hätte. Die unabhängigen Filme beweisen das Gegenteil. Sie waren nicht auf Verwertung in Deutschland ausgerichtet und frei von institutioneller und politischer Einflussnahme.
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Klappentext zu: Die unabhängige Spielfilmproduktion in Österreich 1934 bis 1937

Von 1934 bis 1937 stellte Österreich zwölf unabhängige Spielfilme her. Die vom Deutschen Reich unabhängige Produktion ermöglichte vor allem jüdischen Schauspielern und deutschen Emigranten ein Arbeitsfeld und Auskommen. Viele unterschiedliche Gründe erweckten diese Art der Produktion zum Leben und lassen sich auf die (film)politischen und (film)wirtschaftlichen Gegebenheiten der Zwischenkriegszeit in Österreich und Deutschland zurückführen. Die österreichische Filmindustrie war seit ihren Anfängen auf den Export ihrer Filme nach Deutschland angewiesen. Die Machtübernahme Hitlers brachte für die deutsche Filmbranche neue Richtlinien und dem Volk einen neuen deutschen Film. Die österreichischen Filme mussten ebenfalls den neuen Gesetzen und Bestimmungen Folge leisten. Die österreichische Filmindustrie argumentierte, dass ein Nichtbefolgen den Ruin der Filmindustrie verursacht hätte. Die unabhängigen Filme beweisen das Gegenteil. Sie waren nicht auf Verwertung in Deutschland ausgerichtet und frei von institutioneller und politischer Einflussnahme.

Autoren-Porträt von Miriam Höhne:

Miriam Höhne arbeitet in einer Corporate Publishing Agentur in Wien.

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