Chinas Propagandatheater 1942-1989, Michael Gissenwehrer, Theater & Film
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Chinas Propagandatheater 1942-1989

Diese Studie zeigt, wie das chinesische Theater in der Folge von Mao Zedongs Rede auf dem Yan'an-Forum über Literatur und Kunst, im Mai 1942, zum Propagandainstrument der Machthaber wurde und als solches funktionierte. In den 80er Jahren... mehr

2008, 270 Seiten, 145 Schwarz-Weiss-Abbildungen, Masse: 14,5 x 20,5 cm, Taschenbuch, Deutsch Utz ISBN-10: 3831607915
ISBN-13: 9783831607914
 

Produkt-Beschreibung zu: Chinas Propagandatheater 1942-1989

Diese Studie zeigt, wie das chinesische Theater in der Folge von Mao Zedongs Rede auf dem Yan'an-Forum über Literatur und Kunst, im Mai 1942, zum Propagandainstrument der Machthaber wurde und als solches funktionierte. In den 80er Jahren setzte eine Entwicklung ein, in deren Folge das Theater aufhörte darzustellen, wie die Wirklichkeit im Sinne der Machthaber zu sein hat, und allmählich zu einem Instrument der Reflexion und Kritik der vorgegebenen und der vorgängigen Wirklichkeit gemacht wurde. Die charakteristischen und die umstrittenen Dramen der 50er bis späten 80er Jahre stehen in ihrer Wechselwirkung mit den kulturpolitischen Massnahmen der kommunistischen Machthaber im Mittelpunkt der Untersuchung. Die grösste Gewichtung aber wird der produktionsästhetischen Auseinandersetzung mit Aufführungen zuteil - den theatralen Handlungen von Figuren auf dem Schauplatz Bühne.
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Klappentext zu: Chinas Propagandatheater 1942-1989

Diese Studie zeigt, wie das chinesische Theater in der Folge von Mao Zedongs Rede auf dem Yan an-Forum über Literatur und Kunst, im Mai 1942, zum Propagandainstrument der Machthaber wurde und als solches funktionierte. In den 80er Jahren setzte eine Entwicklung ein, in deren Folge das Theater aufhörte darzustellen, wie die Wirklichkeit im Sinne der Machthaberzu sein hat, und allmählich zu einem Instrument der Reflexion und Kritik der vorgegebenen und der vorgängigen Wirklichkeit gemacht wurde. Die charakteristischen und die umstrittenen Dramen der 50er bis späten 80er Jahre stehen in ihrer Wechselwirkung mit den kulturpolitischen Massnahmen der kommunistischen Machthaber im Mittelpunkt der Untersuchung. Die grösste Gewichtung aber wird der produktionsästhetischen Auseinandersetzung mit Aufführungen zuteil den theatralen Handlungen von Figuren auf dem Schauplatz Bühne.

Rezension zu: Chinas Propagandatheater 1942-1989

In seiner Vielschichtigkeit ist dieses Buch mehr als nur eine Studie über Chinas Propagandatheater. Der Autor präsentiert vielmehr eine Kulturgeschichte der Menschheit, die sich auf deren Schattenseiten konzentriert und ihren Blick weit über die Nationengrenzen hinweg schweifen lässt. Die vielen Beispiele zeigen zwar, wie dunkel mitunter eine Kulturgeschichte geraten kann. Sie machen aber auch bewusst, dass das Hässliche (Krankheit, Machtgier, Krieg, Zerstörung, ...

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