Der nützliche Freund
Kriminalroman

Jacques Ricou, der grimmig-charmante Richter aus Paris, ermittelt im grössten Korruptionsfall der deutsch-französischen Geschichte und gerät in einen Sumpf aus Verrat und politischen Intrigen Ulrich Wickert glänzt als Kenner französischer Lebensart und als brillanter Krimiautor.
2008, 312 Seiten, Masse: 13,7 x 21,2 cm, Gebunden, Deutsch
Piper
ISBN-10: 3492050204
ISBN-13: 9783492050203
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ISBN-13: 9783492050203
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Klappentext zu: Der nützliche Freund
Untersuchungsrichter Jacques Ricou verbringt den Abend in seinem Lieblingsbistro »Aux Folies«. Zusammen mit seinen Kollegen stösst er auf den Umzug in die Rue Belleville an, als ihn ein Anruf erreicht: Eine Freundin ist Zeugin des brutalen Mordes an dem Lobbyisten Marc Leroc geworden. Jacques und Kommissar Mahon nehmen noch in derselben Nacht die Ermittlungen auf: Leroc war beim Kauf der Leuna-Raffinerie als Mittelsmann von France Oil dafür verantwortlich, Millionen zu waschen und an deutsche Politiker zu verteilen. Die Spur führt zum ehemaligen Staatssekretär Holm Mormann aber der ist plötzlich untergetaucht. Jacques muss mit der uner-gründlichen Leipziger Staatsanwältin von Rintelen kooperieren, um voranzukommen Nach seinem politischen Bestseller »Gauner muss man Gauner nennen« erzählt Ulrich Wickert von Korruption, Intrigen und den ungewöhnlichen Ermittlungsmethoden seines Richters aus Paris ein Kriminalroman der Extraklasse!
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kristall, Deutschland, 06.11.2009
ja | nein

Bisher war mir Ulrich Wickert nur aus dem Fernsehen bekannt und nicht als Schriftsteller. Ein positive Überraschung, dass er so interessante und spannende Krimis schreibt. Der Richter Jacques Ricou aus Paris ermittelt in einem Mordfall, der ihn auf die Spuren einer Korruptionsaffäre von unvorstellbarem Ausmass bringt. Marc Leroc war Vermittler beim Verkauf von Leuna an France Oil und geriet in schmutzige Geschäfte. Geschickt aufgebaut, werden tatsächliche Ereignisse verflochten mit dem Privatleben der Hauptfiguren. Sprachlich anspruchsvoll geschrieben, setzt dieses Buch auf Spannung ohne Blutvergiessen. Das fundierte Wissen Wickerts ist deutlich spürbar und erhöht das Lesevergnügen. Wer gerne Krimis liest, die sich mit der jüngeren europäischen Geschichte beschäftigen, gründlich recherchiert sind und sprachlich ausgefeilt, wird an "Der nützliche Freund" seine Freunde haben.
ja | nein
RikkiDD, Dresden, 24.09.2008
ja | nein

Es lässt sich nicht abstreiten, dass die gesamte Handlung gut recherchiert ist. Aber aus einer nicht rühmlichen geschichtlichen Situation eine Kriminalroman machen? Das erscheint schwierig.
Ulrich Wickert hat sich der Herausforderung gestellt und hat sich behauptet. Die Leseprobe hatte es schon versprochen und das Buch hat es gehalten. Vom ersten Moment ist man in der Handlung drin und Wickert schafft es die Spannung zu halten. Der Untersuchungsrichter Ricou ist ein gewissenhafter, den Frauen nicht ganz abgeneigter Mann, der allerdings das Gesetz auch nicht immer so genau nimmt, wenn es um seine nicht angemeldete Haushaltshilfe geht. Das macht ihn irgendwie menschlicher. Trotzdem verfolgt er den Fall sehr eindringlich - natürlich ist er auch weil er persönlich mit hineingezogen wird.
Die Handlungsstränge werden gut zusammengeführt und die HAndlung endet genauso abrupt wie in Wahrheit.
ja | nein








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