Mein Dämon ist ein Stubenhocker
Aus dem Tagebuch eines Behinderten
Maximilian Dorner ist jung und begabt, gut aussehend und erfolgreich. Er genoss das Leben und hatte ehrgeizige Pläne. Dann war plötzlich alles anders.
Vor zwei Jahren erfuhr Dorner, dass er Multiple Sklerose hat und... mehr
Vor zwei Jahren erfuhr Dorner, dass er Multiple Sklerose hat und... mehr
2008, 165 Seiten, Masse: 12,5 x 21 cm, Gebunden, Deutsch
Zabert Sandmann
ISBN-10: 3898831981
ISBN-13: 9783898831987
Zabert Sandmann
ISBN-10: 3898831981ISBN-13: 9783898831987
Produkt-Beschreibung zu: Mein Dämon ist ein Stubenhocker
Maximilian Dorner ist jung und begabt, gut aussehend und erfolgreich. Er genoss das Leben und hatte ehrgeizige Pläne. Dann war plötzlich alles anders.
Vor zwei Jahren erfuhr Dorner, dass er Multiple Sklerose hat und sein restliches Leben auf starke Medikamente und Hilfe angewiesen sein wird. Dorner ist behindert - und fühlt sich auch so. "Ich bin ein Mann von vierunddreissig Jahren. Ich möchte nicht, wenn ich im Rollstuhl, mit Krücken oder sonst wie humpelnd, stolpernd, torkelnd zu einer Party komme, allen die Laune verderben, damit die Gäste während einer Schweigeminute über die Musikauswahl für ihr eigenes Begräbnis nachdenken können. Da ist mir die pragmatische Reaktion einer verschleiert dreinblickenden Frau doch lieber, die bei einer solchen Party abwechselnd auf meinen Stock und auf mich starrte. Entschuldigend sagte ich: "Ich habe eine Nervenkrankheit und kann nicht mehr ohne Hilfsmittel gehen." Sie brauchte ein paar Sekunden, um die Information zu verarbeiten, rang mit sich. Schliesslich entgegnete sie: "Ach, wie unpraktisch! Gerade auf einer Stehparty.?"
Für die grösste Behinderung hält Maximilian Dorner das Schweigen und Verstecken - gleich von wem, behindert oder nicht. In seinem "Tagebuch eines Behinderten" schreibt er daher über die Fragen seines neuen Alltags: Schaffe ich noch den Weg bis zur nächsten Ampel? Können Brille, Stock oder Rollstuhl ein Teil von mir werden? Bin ich nun der Typ mit dem Stock oder der mit den braunen Augen? Warum fahr ich Wahnsinniger jetzt nach Lanzarote? Und woran messe ich Erfolg? Warum schäme ich mich eigentlich ? und muss ich jetzt tapfer sein? Wie kommt es, dass meine Behinderung solche Kräfte freisetzt?
Maximilian Dorner hat ein aussergewöhnliches Buch geschrieben - offen, ebenso klug wie komisch und mit messerscharfer Beobachtungsgabe.
Vor zwei Jahren erfuhr Dorner, dass er Multiple Sklerose hat und sein restliches Leben auf starke Medikamente und Hilfe angewiesen sein wird. Dorner ist behindert - und fühlt sich auch so. "Ich bin ein Mann von vierunddreissig Jahren. Ich möchte nicht, wenn ich im Rollstuhl, mit Krücken oder sonst wie humpelnd, stolpernd, torkelnd zu einer Party komme, allen die Laune verderben, damit die Gäste während einer Schweigeminute über die Musikauswahl für ihr eigenes Begräbnis nachdenken können. Da ist mir die pragmatische Reaktion einer verschleiert dreinblickenden Frau doch lieber, die bei einer solchen Party abwechselnd auf meinen Stock und auf mich starrte. Entschuldigend sagte ich: "Ich habe eine Nervenkrankheit und kann nicht mehr ohne Hilfsmittel gehen." Sie brauchte ein paar Sekunden, um die Information zu verarbeiten, rang mit sich. Schliesslich entgegnete sie: "Ach, wie unpraktisch! Gerade auf einer Stehparty.?"
Für die grösste Behinderung hält Maximilian Dorner das Schweigen und Verstecken - gleich von wem, behindert oder nicht. In seinem "Tagebuch eines Behinderten" schreibt er daher über die Fragen seines neuen Alltags: Schaffe ich noch den Weg bis zur nächsten Ampel? Können Brille, Stock oder Rollstuhl ein Teil von mir werden? Bin ich nun der Typ mit dem Stock oder der mit den braunen Augen? Warum fahr ich Wahnsinniger jetzt nach Lanzarote? Und woran messe ich Erfolg? Warum schäme ich mich eigentlich ? und muss ich jetzt tapfer sein? Wie kommt es, dass meine Behinderung solche Kräfte freisetzt?
Maximilian Dorner hat ein aussergewöhnliches Buch geschrieben - offen, ebenso klug wie komisch und mit messerscharfer Beobachtungsgabe.
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Klappentext zu: Mein Dämon ist ein Stubenhocker
Maximilian Dorner ist jung und begabt, gut aussehend und erfolgreich. Er genoss das Leben und hatte ehrgeizige Pläne. Dann war plötzlich alles anders. Vor zwei Jahren erfuhr Dorner, dass er Multiple Sklerose hat und sein restliches Leben auf starke Medikamente und Hilfe angewiesen sein wird. Dorner ist behindert - und fühlt sich auch so. "Ich bin ein Mann von vierunddreissig Jahren. Ich möchte nicht, wenn ich im Rollstuhl, mit Krücken oder sonst wie humpelnd, stolpernd, torkelnd zu einer Party komme, allen die Laune verderben, damit die Gäste während einer Schweigeminute über die Musikauswahl für ihr eigenes Begräbnis nachdenken können. Da ist mir die pragmatische Reaktion einer verschleiert dreinblickenden Frau doch lieber, die bei einer solchen Party abwechselnd auf meinen Stock und auf mich starrte. Entschuldigend sagte ich: "Ich habe eine Nervenkrankheit und kann nicht mehr ohne Hilfsmittel gehen." Sie brauchte ein paar Sekunden, um die Information zu verarbeiten, rang mit sich. Schliesslich entgegnete sie: "Ach, wie unpraktisch! Gerade auf einer Stehparty.?" Für die grösste Behinderung hält Maximilian Dorner das Schweigen und Verstecken - gleich von wem, behindert oder nicht. In seinem "Tagebuch eines Behinderten" schreibt er daher über die Fragen seines neuen Alltags: Schaffe ich noch den Weg bis zur nächsten Ampel? Können Brille, Stock oder Rollstuhl ein Teil von mir werden? Bin ich nun der Typ mit dem Stock oder der mit den braunen Augen? Warum fahr ich Wahnsinniger jetzt nach Lanzarote? Und woran messe ich Erfolg? Warum schäme ich mich eigentlich ? und muss ich jetzt tapfer sein? Wie kommt es, dass meine Behinderung solche Kräfte freisetzt? Maximilian Dorner hat ein aussergewöhnliches Buch geschrieben - offen, ebenso klug wie komisch und mit messerscharfer Beobachtungsgabe.
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