Hysterie
Zur Psychodynamik unbewusster Inszenierungen
Ein Phänomen des 19. oder des 21. Jahrhunderts?
Das klassisch gewordene Grundlagenwerk, nun ergänzt um ein Kapitel zum Hysteriebegriff im 21. Jahrhundert.
Das klassisch gewordene Grundlagenwerk, nun ergänzt um ein Kapitel zum Hysteriebegriff im 21. Jahrhundert.
2012, 10., erweiterte Auflage, 191 Seiten, Masse: 12,6 x 20,8 cm, Kartoniert (TB), Deutsch
Vandenhoeck & Ruprecht
ISBN-10: 3525461992
ISBN-13: 9783525461990
Vandenhoeck & Ruprecht
ISBN-10: 3525461992ISBN-13: 9783525461990
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Klappentext zu: Hysterie
In der Umgangssprache wird das Wort "hysterisch" abwertend für alles Unechte, Theatralische, haltlos Übertriebene benutzt. Die Psychiatrie und die Psychologie belegten mit dem Terminus Hysterie eine Fülle von körperlichen und seelischen Symptomen und Störungen, die erst durch die Psychoanalyse Sigmund Freuds eine einheitliche Bedeutung und Erklärung erhielten.
Zwar sind die damals beschriebenen klassischen hysterischen Krankheitsbilder im Lauf des 20. Jahrhunderts immer seltener geworden; die Auffassung des Hysterischen als Reaktion auf eine längst überwundene repressive Sexualmoral liess das Freud sche Konzept als obsolet erscheinen.
Stavros Mentzos weist jedoch mit zahlreichen eindrucksvollen Beispielen nach, dass der hysterische Modus der Konfliktverarbeitung mittels unbewusster Inszenierungen relevant bleibt nicht nur zum Verständnis psychopathologischer und psychosomatischer Dynamik, sondern überhaupt menschlichen Verhaltens und Interagierens.
Zwar sind die damals beschriebenen klassischen hysterischen Krankheitsbilder im Lauf des 20. Jahrhunderts immer seltener geworden; die Auffassung des Hysterischen als Reaktion auf eine längst überwundene repressive Sexualmoral liess das Freud sche Konzept als obsolet erscheinen.
Stavros Mentzos weist jedoch mit zahlreichen eindrucksvollen Beispielen nach, dass der hysterische Modus der Konfliktverarbeitung mittels unbewusster Inszenierungen relevant bleibt nicht nur zum Verständnis psychopathologischer und psychosomatischer Dynamik, sondern überhaupt menschlichen Verhaltens und Interagierens.
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