Zum Fressen gern, Bernhard Kathan, Biologie
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Zum Fressen gern

Zwischen Haustier und Schlachtvieh

Haben wir Mitleid mit Tieren oder erblicken wir uns sogar selbst im Tier? Wie kam es, dass die Schlachtung als Teil der Zubereitung aus den Kochbüchern verschwand? Ist die weitgehende Abwesenheit von Tieren in der Öffentlichkeit... mehr

2004, 256 Seiten, teilweise farbige Abbildungen, 77 Schwarz-Weiss-Abbildungen, Masse: 15,1 x 23,3 cm, Kartoniert (TB), Deutsch Kulturverlag Kadmos ISBN-10: 3931659488
ISBN-13: 9783931659486
 

Produkt-Beschreibung zu: Zum Fressen gern

Haben wir Mitleid mit Tieren oder erblicken wir uns sogar selbst im Tier? Wie kam es, dass die Schlachtung als Teil der Zubereitung aus den Kochbüchern verschwand? Ist die weitgehende Abwesenheit von Tieren in der Öffentlichkeit eine Voraussetzung für die unverhältnismässige Menge an Kuscheltieren, mit denen heute Kinder wie Erwachsene beschenkt werden? In seiner Kulturgeschichte zur Beziehung zwischen Mensch und Tier beschreibt Bernhard Kathan den Weg von der Ernährungsgrundlage bis hin zum sprachlosen Familienmitglied. Redewendungen, Glaubensvorstellungen und Mythen kehren in Form von Film, Symbol oder Tischsitte wieder. Wenngleich die offen zur Schau gestellte Lust an der Tierquälerei der Frage gewichen ist, ob das Tier eine Seele hat, bleibt beim Anblick desselben eine elementare Unsicherheit zurück. m jeweiligen Tierbild des Menschen spiegeln sich die gesellschaftlichen Brennpunkte einer Epoche. Die Schaffung des unsichtbaren Schlachthofes gilt bei Kathan als Voraussetzung für die scheinbare Vermenschlichung, mit der wir Tieren heute begegnen.¶¶
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Rezension zu: Zum Fressen gern

Scharfsinnig und kenntnisreich bewegt sich der Autor im Spannungsfeld zwischen den beiden extremen Rollen, die der Mensch dem Tier zugedacht hat: Schlachtvieh und Kuscheltier. Mit provokanten und unkonventionellen Ansätzen, aber ohne missionarischen Eifer, wird der Leser mit den Widersprüchen unserer Beziehung zum Tier konfrontiert. ... Ein sehr intellektuelles, spannendes Buch; allerdings nicht ganz leicht zu verdauen. (Tiroler Tageszeitung)¶ Bestechend ist Kathans minutiöse Analyse ...

Autoren-Porträt von Bernhard Kathan:

Bernhard Kathan, geb. 1953, lebt als Sozialwissenschaftler, Publizist und Künstler in Innsbruck. Er verknüpft in seiner Arbeit kulturhistorische Studien mit der Analyse von Alltagsphänomenen der Gegenwart. Zuletzt erschien von ihm "Das Elend der ärztlichen Kunst" im Kulturverlag Kadmos.¶¶

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