Der Zauberlehrling, Erich Kästner, Weltliteratur & Klassiker
Google Book Preview

Der Zauberlehrling

Zwei Romanfragmente sowie 'Briefe an mich selber'

Die zwei in diesem Buch versammelten Romanfragmente: DER ZAUBERLEHRLING und DER DOPPELGÄNGER sowie BRIEFE AN MICH SELBER thematisieren in unterschiedlicher Form Kästners eigene Situation als verbotener Schriftsteller im Dritten Reich:... mehr

1998, 158 Seiten, Masse: 11,8 x 19,1 cm, Gebunden, Deutsch Atrium-Verlag, Hamburg ISBN-10: 3855359245
ISBN-13: 9783855359240
 

Produkt-Beschreibung zu: Der Zauberlehrling

Die zwei in diesem Buch versammelten Romanfragmente: DER ZAUBERLEHRLING und DER DOPPELGÄNGER sowie BRIEFE AN MICH SELBER thematisieren in unterschiedlicher Form Kästners eigene Situation als verbotener Schriftsteller im Dritten Reich: Ein "lebender Leichnam", wie er selbst sagte. So einer ist auch Karl, der Erzähler in DIE DOPPELGÄNGER, dessen Selbstmordversuch sich in ein Attentat auf eine Topfpflanze verwandelt und der hinterher "nicht tot (ist) und nicht am Leben". Ähnlich ergeht es dem Kunstgelehrten und Zauberlehrling Professor Mintzlaff, der in einer Art moderner Umsetzung des Fauststoffes erst der Vatergottheit Zeus und dann sich selbst begegnet. Beide verbindet das Gefühl existenzieller Einsamkeit, das auch Kästner beherrschte und das sich in seinen BRIEFEN AN MICH SELBER ganz unverschlüsselt manifestiert. Der grosse Roman über die Nazi-Zeit, den Kästner nie geschrieben hat - in diesen Fragmenten und Briefen finden sich Thema und Stimmung dieser Jahre.
filialabholungsfähig
Selbst abholen und Porto sparen: Bei diesem Artikel ist eine Lieferung in die Filiale möglich. Filialfinder

Klappentext zu: Der Zauberlehrling

Die zwei in diesem Buch versammelten Romanfragmente: DER ZAUBERLEHRLING und DER DOPPELGÄNGER sowie BRIEFE AN MICH SELBER thematisieren in unterschiedlicher Form Kästners eigene Situation als verbotener Schriftsteller im Dritten Reich: Ein "lebender Leichnam", wie er selbst sagte. So einer ist auch Karl, der Erzähler in DIE DOPPELGÄNGER, dessen Selbstmordversuch sich in ein Attentat auf eine Topfpflanze verwandelt und der hinterher "nicht tot (ist) und nicht am Leben". Ähnlich ergeht es dem Kunstgelehrten und Zauberlehrling Professor Mintzlaff, der in einer Art moderner Umsetzung des Fauststoffes erst der Vatergottheit Zeus und dann sich selbst begegnet. Beide verbindet das Gefühl existenzieller Einsamkeit, das auch Kästner beherrschte und das sich in seinen BRIEFEN AN MICH SELBER ganz unverschlüsselt manifestiert. Der grosse Roman über die Nazi-Zeit, den Kästner nie geschrieben hat - in diesen Fragmenten und Briefen finden sich Thema und Stimmung dieser Jahre.

Autoren-Porträt von Erich Kästner:

Erich Kästner, geb. am 23.2.1899 in Dresden, studierte nach dem Ersten Weltkrieg Germanistik, Geschichte und Philosophie. Neben seinen schriftstellerischen Tätigkeiten war Kästner Theaterkritiker und freier Mitarbeiter bei verschiedenen Zeitungen. Von 1945 bis zu seinem Tode am 29. Juli 1974 lebte Kästner in München und war dort u.a. Feuilletonchef der 'Neuen Zeitung'. 1957 erhielt er den Georg-Büchner-Preis.
"Erich Kästner war ein wehmütiger Satiriker und ein augenzwinkernder Skeptiker.
...

Wollen Sie über Neuerscheinungen des Autors per E-Mail informiert werden?
Melden Sie sich beim Autorenalarm an.

Weitere Artikel zum Thema:

Das meinen unsere Kunden zu: Der Zauberlehrling

0 Kundenkommentare (noch nicht bewertet)
ausgezeichnet
 ausgezeichnet:
(0)
sehr gut
 sehr gut:
(0)
gut
 gut:
(0)
weniger gut
 weniger gut:
(0)
schlecht
 schlecht:
(0)
Schreiben Sie den ersten Kommentar zu "Der Zauberlehrling" und nutzen Sie die Gewinnchance zum "Kommentar des Monats".
Fr. 18.90
Lieferstatus: sofort lieferbar
Bestellnummer: 2120118
Ihre Vorteile bei weltbild.ch
Freunden empfehlen & Bookmarks: