Der Oberst und der Dichter
Zwei Erzählungen
"Beide Erzählungen besitzen eine grosse visionäre Kraft, sind Zeugnisse eines selten starken Glaubens sowie einer Redlichkeit und Intensivität des Fragens Kierkegaardscher Prägung, die ihresgleichen in der deutschen Nachkriegsliteratur nahezu vergeblich suchen." Anthony W. Riley
1987, 355 Seiten, Masse: 19 cm, Taschenbuch, Deutsch
DTV
ISBN-10: 3423024399
ISBN-13: 9783423024396
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ISBN-10: 3423024399ISBN-13: 9783423024396
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Klappentext zu: Der Oberst und der Dichter
"Deutschland ist hin, das Recht ist verloren, wir haben keine Heimat, wir haben keinen Boden, es gibt keine Ehre, kein Ziel, keinen Auftrag - schlafe dabei, wer dabei schlafen mag." Alfred Döblin setzt sich in dieser 1944 im Exil in Hollywood entstandenen, 1946 erschienenen Erzählung "Der Oberst und der Dichter" mit den ungeheuren Verbrechen auseinander, die im Namen des deutschen Volkes zwischen 1933 und 1945 begangen wurden.
Dem Oberst, Sinnbild des Zerstörerischen, der brutalen Gewalt seit Menschengedenken, wird der Prozess gemacht, doch er bleibt ungerührt . . .
»Die Pilgerin Aetheria«, zwischen 1947 und 1949 entstanden, nach den Aussagen seiner Frau Döblins "Lieblingswerk", ist die Geschichte einer jungen Bäuerin aus einem Dorf bei Salerno, deren Mann bei einem nächtlichen Raubüberfall getötet wird und an dessen Mörder sie aus Liebe Rache zu nehmen schwört . . .
"»Beide Erzählungen besitzen eine grosse visionäre Kraft, sind Zeugnisse eines selten starken Glaubens sowie einer Redlichkeit und Intensivität des Fragens Kierkegaardscher Prägung, die ihresgleichen in der deutschen Nachkriegsliteratur nahezu vergeblich suchen. " (Anthony W. Riley)
Dem Oberst, Sinnbild des Zerstörerischen, der brutalen Gewalt seit Menschengedenken, wird der Prozess gemacht, doch er bleibt ungerührt . . .
»Die Pilgerin Aetheria«, zwischen 1947 und 1949 entstanden, nach den Aussagen seiner Frau Döblins "Lieblingswerk", ist die Geschichte einer jungen Bäuerin aus einem Dorf bei Salerno, deren Mann bei einem nächtlichen Raubüberfall getötet wird und an dessen Mörder sie aus Liebe Rache zu nehmen schwört . . .
"»Beide Erzählungen besitzen eine grosse visionäre Kraft, sind Zeugnisse eines selten starken Glaubens sowie einer Redlichkeit und Intensivität des Fragens Kierkegaardscher Prägung, die ihresgleichen in der deutschen Nachkriegsliteratur nahezu vergeblich suchen. " (Anthony W. Riley)
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