Die Legende des Baalschem
«Die Legende des Baalschem» erschliesst dem Nachgeborenen die untergegangene Welt der Chassidim in ihrer heiter-gläubigen Lebenshaltung und ihrer bilder reichen Spiritualität. «In diesen Geschichten wird Nie... mehr
2005, 322 Seiten, Masse: 9,8 x 15,6 cm, Leinen, Deutsch
Manesse
ISBN-10: 3717510606
ISBN-13: 9783717510604
Manesse
ISBN-10: 3717510606ISBN-13: 9783717510604
Produkt-Beschreibung zu: Die Legende des Baalschem
«Die Legende des Baalschem» erschliesst dem Nachgeborenen die untergegangene Welt der Chassidim in ihrer heiter-gläubigen Lebenshaltung und ihrer bilder reichen Spiritualität. «In diesen Geschichten wird Nie geschehenes zur Gestalt gebracht; überall geht es um das Ringen der Seele, um das Letzte, um das Schauen und Verwirklichen Gottes.» (Gustav Landauer)
«Es ist etwas Zartes und Ehrwürdiges, etwas Heimliches und Geheimnisvolles, etwas Ausgelassenes und Paradiesisches um die Atmosphäre des
«Es ist etwas Zartes und Ehrwürdiges, etwas Heimliches und Geheimnisvolles, etwas Ausgelassenes und Paradiesisches um die Atmosphäre des
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Klappentext zu: Die Legende des Baalschem
"Die Legende des Baalschem" erschliesst dem Nachgeborenen die untergegangene Welt der Chassidim in ihrer heiter-gläubigen Lebenshaltung und ihrer bilderreichen Spiritualität. "In diesen Geschichten wird Nie geschehenes zur Gestalt gebracht; überall geht es um das Ringen der Seele, um das Letzte, um das Schauen und Verwirklichen Gottes." (Gustav Landauer)
"Es ist etwas Zartes und Ehrwürdiges, etwas Heimliches und Geheimnisvolles, etwas Ausgelassenes und Paradiesisches um die Atmosphäre des Stübels , in dem der chassidische Rabbi, der Zaddig , der Bewährte , der Heilige, der Mittler zwischen Gott und Mensch, mit weisem und lächelndem Mund das Mysterium und das Märchen austeilt", schreibt Martin Buber (1878 1965) in seiner Vorrede. Der Autor versteht es, in seinen vielgerühmten Nachdichtungen, erstmals 1908 erschienen, eben diese Atmosphäre zu neuem Leben zu erwecken.
Die Geisteswelt der Chassidim, einer um die Mitte des 18. Jahrhunderts entstandenen ostjüdischen Sekte, fasziniert durch Spiritualität, Humor und mythische Kraft. Es ist ein unschätzbares Verdienst des Autors, diese Welt an der Schwelle ihres Verschwindens nochmals einer breiten Leserschaft vermittelt zu haben. Was später in den "Erzählungen der Chassidim" (1949) einen krönenden Abschluss finden sollte, bereitet sich hier vor: die Literarisierung des mündlich, beziehungsweise anonym tradierten Sagen- und Mythenschatzes. Denn still und heimlich, von der übrigen Welt völlig unbemerkt, war die chassidische Legende über die Jahrhunderte hinweg von Generation zu Generation weitergegeben worden.
Über das Buch, hier in der sprachlich aufgefrischten, doch im Charakter unverändert gebliebenen Fassung von 1955 dargeboten, schrieb der Buber-Bewunderer Gustav Landauer, es sei "in eine Melancholie getaucht, die ganz irdische Depression und doch zugleich ganz himmlische Sehnsucht ist".
"Es ist etwas Zartes und Ehrwürdiges, etwas Heimliches und Geheimnisvolles, etwas Ausgelassenes und Paradiesisches um die Atmosphäre des Stübels , in dem der chassidische Rabbi, der Zaddig , der Bewährte , der Heilige, der Mittler zwischen Gott und Mensch, mit weisem und lächelndem Mund das Mysterium und das Märchen austeilt", schreibt Martin Buber (1878 1965) in seiner Vorrede. Der Autor versteht es, in seinen vielgerühmten Nachdichtungen, erstmals 1908 erschienen, eben diese Atmosphäre zu neuem Leben zu erwecken.
Die Geisteswelt der Chassidim, einer um die Mitte des 18. Jahrhunderts entstandenen ostjüdischen Sekte, fasziniert durch Spiritualität, Humor und mythische Kraft. Es ist ein unschätzbares Verdienst des Autors, diese Welt an der Schwelle ihres Verschwindens nochmals einer breiten Leserschaft vermittelt zu haben. Was später in den "Erzählungen der Chassidim" (1949) einen krönenden Abschluss finden sollte, bereitet sich hier vor: die Literarisierung des mündlich, beziehungsweise anonym tradierten Sagen- und Mythenschatzes. Denn still und heimlich, von der übrigen Welt völlig unbemerkt, war die chassidische Legende über die Jahrhunderte hinweg von Generation zu Generation weitergegeben worden.
Über das Buch, hier in der sprachlich aufgefrischten, doch im Charakter unverändert gebliebenen Fassung von 1955 dargeboten, schrieb der Buber-Bewunderer Gustav Landauer, es sei "in eine Melancholie getaucht, die ganz irdische Depression und doch zugleich ganz himmlische Sehnsucht ist".
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