Irreführung der Behörden, Jurek Becker, Märchen & Sagen
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Irreführung der Behörden

Roman. Ausgezeichnet mit dem Bremer Literaturpreis 1974

Gregor Bieneck nimmt sein Leben leicht, tut, was ihm Spass macht, und sieht zu, dass er damit durchkommt. Kurz, er ist ein liebenswerter Sonnyboy, der anderen locker die Freundin ausspannt, gern Geschichten erfindet und darum Schriftsteller werden... mehr

2006, 14. Aufl., 250 Seiten, Masse: 10,8 x 17,7 cm, Taschenbuch, Deutsch Suhrkamp ISBN-10: 3518367714
ISBN-13: 9783518367711
 

Produkt-Beschreibung zu: Irreführung der Behörden

Gregor Bieneck nimmt sein Leben leicht, tut, was ihm Spass macht, und sieht zu, dass er damit durchkommt. Kurz, er ist ein liebenswerter Sonnyboy, der anderen locker die Freundin ausspannt, gern Geschichten erfindet und darum Schriftsteller werden will, der in den Tag hineinlebt, aber dennoch keine Kompromisse macht. Als er plötzlich ein erfolgreicher Drehbuchautor wird und das Geldverdienen geniesst, beginnt er sich zu arrangieren.
Jurek Becker erzählt diese typische Geschichte mit der ihm eigenen Ironie und macht sie dadurch unverwechselbar.
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Klappentext zu: Irreführung der Behörden

"Mit einem Märchen beginnt es. Mit dem Märchen von der Macht der Liebe, deren Zauber die Welt verwandelt, schlägt Becker sofort das Leitmotiv seines Buches an. Die Poesie und der prosaische Alltag, die Vision und die graue Realität, der Traum und das harte Leben - diese fundamentalen Gegenüberstellungen sind so alt wie die Praxis der Dichter, sie immer wieder am Beispiel der Beziehungen des einzelnen zur Gesellschaft zu demonstrieren. Nur dass in der Literatur stets eine simple Schneiderregel gilt: Aus alt mach neu! Daran hält sich Becker mit ebenso natürlicher wie genau kalkulierter Grazie ... " Marcel Reich-Ranicki, Zeit

Autoren-Porträt von Jurek Becker:

Jurek Becker, geb. am 30. September 1937 in Lódz (Polen), wuchs im Ghetto auf und wurde später mit seiner Mutter in den Konzentrationslagern Ravensbrück und Sachsenhausen inhaftiert. Seine Mutter starb kurz nach der Befreiung, seinen Vater, der nach Auschwitz deportiert worden war, fand er nach Kriegsende mithilfe einer Suchorganisation wieder. 1945 zog er gemeinsam mit ihm nach Ost-Berlin. Sein erster Roman Jakob der Lügner (1969) wurde über die Grenzen der DDR hinaus bekannt. Als Becker 1976 ...

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