Der Vorleser
Ausgezeichnet mit dem Evangelischen Buchpreis, Kategorie Roman, 2000 und dem WELT-Literaturpreis 1999. Roman

Das Buch zum Film
Auf dem Heimweg gerät der 15-jährige Michael in eine heikle Situation. Eine Frau, Mitte 30, kümmert sich um ihn und eine heimliche Liebe beginnt. Doch Hanna hütet verzweifelt ein Geheimnis: sie ist rätselhaft, viel... mehr
1997, 208 Seiten, Masse: 11,3 x 18 cm, Taschenbuch, Deutsch
Diogenes
ISBN-10: 3257229534
ISBN-13: 9783257229530
Diogenes
ISBN-10: 3257229534ISBN-13: 9783257229530
Produkt-Beschreibung zu: Der Vorleser
Das Buch zum Film
Auf dem Heimweg gerät der 15-jährige Michael in eine heikle Situation. Eine Frau, Mitte 30, kümmert sich um ihn und eine heimliche Liebe beginnt. Doch Hanna hütet verzweifelt ein Geheimnis: sie ist rätselhaft, viel älter als Michael und wird schliesslich seine erste grosse Liebe - bis sie eines Tages spurlos verschwindet. Erst viele Jahre später sieht Michael Hanna wieder - als Angeklagte vor Gericht! Welches Geheimnis verbirgt sie?
Bernhard Schlinks Roman wurde in 32 Sprachen übersetzt und avancierte zum internationalen Bestseller.
''Ein literarisches Ereignis.''
Der Spiegel
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Halid Hadzic, Biel, 26.10.2010

ja | nein

Wir können unsere Kinder nur so lieben, wie wir damals selber geliebt wurden. Denn Kinder, die man nicht liebt, werden Erwachsene, die nicht lieben. 1959, zwischen dem 15-jährigen Michael und der weitaus älteren Hannah entfacht eine leidenschaftliche Liebesbeziehung. Eines Tages lässt sie ihn im Stich. Das Buch zieht sich in knapper und präziser Darstellungsform wie ein roter Faden durch drei Teile, die die Entwicklung vom jungen Michael zum erwachsenen Mann zeigen. Eine Entwicklung, die stark durch die damalige Beziehung mit Hannah geprägt ist. Dabei wird das Prinzip von Schuld und Sühne verfolgt. Denn jeder macht sich schuldig. Sei es Hannah, die ihn verlassen hat oder er, weil er sie geleugnet hat. Selbst wenn es um die Loslösung von der Kollektivschuld der Nachkriegsgeneration zu ihren Eltern bzw. der Täter- und Zuschauergeneration geht. Das Buch regt zum Nachdenken und Mitfühlen an.
ja | nein2 von 5

S. Borer, Laufen, 02.11.2011

ja | nein

Die Geschichte hat mich sehr berührt. Einerseits eine schöne und doch ungewöhnliche Liebesgeschichte, so absurd und soch für beide ein bedeutender Part im Leben, konnten sie voneinander vieles lernen. Es zeigt wie verzwickt doch diese ganze schlimme Zeit der Nachkriegszeit war. Es stockte mir der Atem und ich konnte es kaum fassen, dass Hanna lieber ins Gefängnis geht, alles vor Gericht zuzugeben, dass Sie Analphabetin ist... Das Buch vermittelt viel Geschichte, Alltag in dieser Zeit und viel Liebesgeflüster und Beziehung zwischen zwei sehr verschiedenen Menschen mit grossen Träumen.
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